Quellenfokus: Kontroverse
um Christa Wolfs Essays

Am 27. 10. 1989 löste Christa Wolf mit ihrem Essay „Das haben wir nicht gelernt!“ eine Debatte aus, die jahrelangen Nachhall fand. An dieser Stelle werden Auszüge aus den zeithistorischen Beiträgen eingeordnet und bereitgestellt.

Cover von Gruner, 1990 Quelle

Der Essay (Wolf, 2021) und seine zahlreiche und kontroverse Rezeption (vgl. Biesenbaum 1990; Gruner, 1990) bilden ein Stück Zeit- und Bildungsgeschichte ab. Zum einen wird damit ein Schlaglicht auf die Stimmung in den Wochen rund um den Mauerfall geworfen (→ ). Zum anderen zeichnen sich darin Dimensionen tiefgreifender Auseinandersetzungen ab, die sich um Wirkmächtigkeit, Verantwortung und ideologische Vereinnahmung von Schulunterricht in (un)demokratischen Gesellschaften aufspannen. In Leserbriefen und Beiträgen von über 300 Pädagog*innen, Lehrkräften und Schüler*innen wurde die Frage diskutiert, ob der Umgang zwischen Lehrkraft, Schüler*innen und – zumeist literarischen – Unterrichtsgegenständen Menschen an der Verwirklichung ihrer sprachlichen und kognitiven Fähigkeiten nachhaltig hatte hindern können.

  • 23.10.1989

    "Das haben wir nicht gelernt" erscheint in der Wochenpost 43/89

  • 16.11.1989

    Teile einer ersten Welle von Zuschriften wird in der Wochenpost 46/89 veröffentlicht

  • 24.11.1989

    "Es tut weh zu wissen" erscheint als Antwort auf die Zuschriften in der Wochenpost 47/89

  • bis Dezember 1989

    über 300 Zuschriften erreichen die Redaktion der Wochenpost

  • Frühling 1990

    Petra Gruner gibt einen Überblick über die Kontroverse bei "Volk und Wissen" heraus

Die Kerndebatte entfaltete sich im Spätherbst 1989. In ihrem Essay, der in der Wochenpost, einer beliebten überregionalen Zeitung, erschien, versuchte Wolf, Ursachen für die Masse der Ausreisewilligen und Protestierenden auszumachen. Dabei fiel ihr Fokus auf Schule und Unterricht als Erziehungs- und Sozialisationsinstanz.

„Vor vierzehn Tagen, nach einer Lesung in einer mecklenburgischen Kleinstadt, beschwor ein Arzt die Anwesenden, die das Literaturgespräch sehr schnell in einen politischen Diskurs umgewandelt hatten, jeder solle jetzt an seinem Platz wenigstens offen und deutlich seine Meinung sagen, sich nicht einschüchtern lassen und nichts gegen sein Gewissen tun. In die Stille nach seinen Worten sagte leise und traurig eine Frau: Das haben wir nicht gelernt. Zum Weitersprechen ermuntert, erzählte sie von dem politisch-moralischen Werdegang ihrer Generation – der heute knapp Vierzigjährigen – in diesem Land: Wie sie von kleinauf dazu angehalten wurde, sich anzupassen, ja nicht aus der Reihe zu tanzen, besonders in der Schule sorgfältig die Meinung zu sagen, die man von ihr erwartete, um sich ein problemloses Fortkommen zu sichern, das ihren Eltern so wichtig war. Eine Dauerschizophrenie hat sie als Person ausgehöhlt. Nun, sagte diese Frau, könne sie doch nicht auf einmal offen reden, ihre eigene Meinung sagen. Sie wisse ja nicht einmal genau, was ihre eigene Meinung sei.“ (Wolf, 2021, S.3)

Das kann man auch als Anklage gegen all jene deuten, die sich im Alltag der DDR eingerichtet hatten, die vielleicht auch innerhalb von Leitungsebenen oder medialen Berichterstattungen tiefgreifende Probleme verdrängten. Das unterliegende Problem sei, so Wolf, gewesen, dass „unsere Kinder zur Unwahrhaftigkeit erzogen und in ihrem Charakter beschädigt werden, dass sie gegängelt, entmündigt und entmutigt werden“ – ein Schicksal, dass die Eltern bereits ereilt habe. Demgegenüber stellte sie die „verzweifelten Bemühungen“ einzelner Lehrkräfte und ein erstaunliches „literarisches Volksvermögen“, das sich gerade in den aufkommenden weltanschaulich-politischen Diskussionen geäußert habe (ebd.).

Im Wochenpost-Essay schreibt Wolf diesbezüglich weiter:

„Wir sprachen an jenem Abend, jener jungen Frau zugewandt, die ich am Anfang erwähnte, auch von einer Metapher, die Tschechow einmal gebraucht hat: Er müsse ‚den Sklaven tropfenweise aus sich herauspressen'. In diesen Wochen pressen viele von uns, scheint mir, ‚den Sklaven' literweise aus sich heraus. Aber darüber sollten wir uns nicht täuschen: Die Spuren von Entmündigung in vielen Menschen werden nachhaltiger weiterwirken als, zum Beispiel, ökonomische Verzerrungen. Bisher hat vor allem die Kunst, oft dafür angegriffen, solche Erscheinungen bemerkt und beschrieben. Wie schön, wenn jetzt Journalisten, Soziologen, Historiker, Psychologen, Gesellschaftswissenschaftler, Philosophen ebenfalls öffentlich ihre Pflicht tun werden.“ (ebd.)

Ohne die Vielfalt der daraufhin eingehenden Zuschriften zu schmälern, lässt sich ein Schwerpunkt bei Lehrkräften ausmachen, die ihrem Unmut Luft verschafften oder sich in ihren innerlichen Konflikten verstanden fühlten. Christa Wolf persönlich wurde dabei ebenso adressiert wie die Öffentlichkeit. Eine langjährige Lehrkraft fragte sich beispielsweise:

„Ich lehne jedoch ab, wie geringschätzig Christa Wolf von der Arbeit der Lehrer und der Leitungen an den Schulen spricht. Kann sie wirklich einschätzen, was täglich an unseren Bildungseinrichtungen geleistet wird? Ist das Kunst, die nur Auseinandersetzung anregen soll, wenn unermüdliche Arbeit so verunglimpft wird?“

Eine Wissenschaftlerin beschrieb demgegenüber erdrückende Situationen:

„Der Versuch der partiellen Paralysierung kritischen Denkens und Auseinandersetzens muß bei jedem Menschen, besonders aber bei Kindern und Jugendlichen zum Absterben von Kreativität, Phantasie und Freude am Lernen führen. Die so von der Volksbildung »aufbereiteten« Schüler kommen dann zu uns an die Hochschulen und stehen ihren Hochschullehrern stumm und voller Mißtrauen gegenüber, und nicht immer zu Unrecht. Aus einem sklavisch folgsamen Staatsbürger kann kein schöpferischer, erfolgreicher Wissenschaftler werden. Diese Misere schlägt sich nun schmerzlich in Wissenschaft und Wirtschaft nieder, und konkrete Personen sind dafür verantwortlich. Es gibt aus meiner Sicht nur eine Konsequenz: den Rücktritt aus ihren Ämtern.“

Die Zustände im Schulsystem seien mitverantwortlich für den wirtschaftlichen Niedergang der DDR, wissenschaftliche Leistungen würden nicht wegen, sondern trotz der schulischen Verhältnisse erreicht. Auch Schüler*innen selbst meldeten sich zu Wort. Erst in der letzten Zeit, schrieb eine ehemalige Schülerin, werde ihr bewusst, zur Unaufrichtigkeit erzogen worden zu sein. Gleichzeitig habe sie ganz besonders im Umgang mit Literatur erlebt:

„Bücher wie Werner Holt, Olga Benario, ein kürzlich erschienenes Buch über Tamara Bunke und viele Biographien von – wie es heißt - aufrechten Kommunisten vermitteln uns ein Bild von jungen Leuten, die schon sehr früh vor Entscheidungen gestellt waren, gezwungen, nach Idealen und einem richtigen Weg zu suchen. Von uns erwartet man, daß wir diese Ideale übernehmen, obwohl sie größtenteils verwirklicht sind (oder scheinen!), daß wir ebenso »aufrechte Kommunisten« sind, obwohl es mit diesen Scheinidealen gar nicht möglich ist, und Alternativ-ldeale, nach denen wir streben konnten, gab es nicht. (Gibt es aber hoffentlich jetzt!) […]“

Eine andere verstand Wolfs Ausführungen als Vorwurf von „Charakterschwäche, Karrierismus, Untertanengeist“ und verwehrte sich entschieden dagegen.

Ein Teil der Zuschriften wurde am 16. November 1989 in eine völlig veränderte Öffentlichkeit publiziert. Unter diesem Einfluss steht auch Wolfs Antwort an ihre Leserschaft: „Es tut weh zu wissen“ (Wolf, 1989). Die Frage nach der Volksbildung der DDR berühre empfindliche Punkte der gesamtgesellschaftlichen Stimmungslage, Abwehr und Betroffenheit zeigten sich in den Briefen, so resümiert sie:

„Da stehen sich zwei Parteien gegenüber, die in verschiedenen Ländern mit unterschiedlicher Realität gelebt zu haben scheinen.“ (Wolf, 1989, S. 13)

Dass sich ebenjene polarisierenden Lager Raum für die eigene Position erstreiten wollten, zeigte sich in den nicht abreißenden Zuschriften. Erfahrungsberichte wechselten sich dabei mit der Frage nach der Zukunft der allgemeinen Schulbildung ab. Die Lehrerzunft müsse sich sehr wohl mit grundlegender Kritik auseinandersetzen, fand ein Physiklehrer:

„Der Konsens, den ein Lehrer in seinem Verhältnis zu seinen Schülern zu finden vermochte, beruhte doch auf der stillschweigenden Übereinkunft, zu manchem Problem seine Gedanken besser nicht einzubringen.“

Die Ausbildung der Lehrkräfte sei zu überdenken (→ ). Die Zuschrift eines Fachdidaktikers (→ ) schlug ebenfalls in diese Richtung aus: man benötige grundlegende Reformen des Schulwesens (→ ) und die Aufarbeitung der Vorgänge in den Leitinstitutionen (→ ) – die Frage nach dem Anspruch an die Ziele der Schule aber blieb für ihn – wie für viele langjährige Lehrerbildner – eine in DDR-spezifischer Ausprägung:

„Wie kann ein Lehrer seiner Aufgabe als Erzieher des Volkes am besten nachkommen?“

Die über 300 Debattenbeiträge befinden sich heute als Leihgabe in der Bibliothek für Bildungsgeschichtliche Forschung. Ein Teil wurde mit Genehmigung der Urheber*innen schon 1990 in einem Sammelband von Petra Gruner herausgegeben, der eine neue – diesmal fachwissenschaftliche Kontroverse auslösen sollte. Die Deutschdidaktikerin Hannegret Biesenbaum griff hier die ursprüngliche Argumentation Christas Wolfs und mehrere Erfahrungsberichte auf, die nachgängig veröffentlicht worden waren. Gegen Ende des Jahres 1990 war die Wiedervereinigung beschlossene Sache, Strukturreform und curriculare Umwälzungen wurden geplant, ostdeutsche Fachmethodiker*innen (→ ) suchten einerseits die Vernetzung mit ihren westdeutschen Kolleg*innen und gerieten andererseits im Zuge der Umstrukturierung von Wissenschaftsbetrieb und in zunehmende Legitimierungsnot. Biesenbaums Position zum Unterricht in der DDR war eindeutig. 

Cover der Zeitschrift "Praxis Deutsch" 17. Jahrgang, Nr. 102, 1990 Quelle

Im freien Teil der auflagenstarken Fachzeitschrift „Praxis Deutsch", deren Hauptadressaten Lehrkräfte und Deutschdidaktiker*innen bildeten, nahm sie sich gerade außer Kraft gesetzte Vorgaben im Stoffgebiet ‚Muttersprache‘ vor, die sie in unmittelbaren Zusammenhang mit psychischen Erkrankungen von Kindern und Jugendlichen setzte, welche in Wolfs Essay angesprochen worden waren:

„Der Unterricht orientiert sich also an fachlichen wie an sprachwissenschaftlichen Aufgabenstellungen, die mehr schlecht als recht mithilfe von Psychologie, Persönlichkeitstheorie und Methodik auf das kindliche Fassungsvermögen hin zugeschnitten werden. Bezeichnend sind in diesem Zusammenhang die Worte des ehemaligen Präsidenten der Akademie der pädagogischen Wissenschaften der DDR (APW), Gerhart Neuner, der das Lehrplanwerk als eine ‚bedeutende wissenschaftliche Leistung‘ lobt, als zweiten Schritt nennt er dann die ‚Umsetzung in die Praxis‘. Die Wissenschaft, die Theorie als primäres, der Schüler und seine Lebenspraxis als sekundäres Ziel.“ (Biesenbaum, 1990, S. 4)

Der „Vorrang des Stoffes vor dem Menschen“ und der Zwang zur weltanschaulich-politischen habe alle etwaigen methodischen Neuerungen überschattet. Die APW (→ ) als Herausgeberin der Lehrpläne sei sprachlos geblieben, anstatt sich für die Persönlichkeitsentfaltung der Kinder und Jugendlichen einzusetzen.

Cover der Zeitschrift "Praxis Deutsch" 17. Jahrgang, Nr. 104, 1990 Quelle

Über das scharfe Echo aus der Leserschaft verrät der im Heft 104 der „Praxis Deutsch“ veröffentlichte Beitrag eines Mitherausgebers einiges. Jürgen Baurmann sah sich zuallererst gezwungen, darauf hinzuweisen, dass Biesenbaums Beitrag nicht redaktionell betreut oder besprochen worden sei. Er informierte über enorme negative Reaktionen ostdeutscher Leser*innen und äußerte sich dann dezidiert als einzelner Leser des Textes – aber auch der darauf folgenden Zuschriften, die nach seiner Auffassung einen „Vorgang“ abbildeten, der über eine bloße Rezeption hinausginge:

„Schule und Schulpraxis sind stets in einen gesellschaftlichen Zusammenhang eingebettet. Lehrpläne stellen innerhalb dieses Kontextes nur eine Komponente davon dar – selbst innerhalb eines zentralistischen Staates. (…) Eine vordergründige Lehrplanschelte vom sicheren Port aus hilft in dieser Situation nicht weiter. Die Kritik ist meines Erachtens besserwisserisch, zum Teil wird sie auch als arrogant empfunden.“ (Baurmann, 1990, S. 6)

Baurmann warnt in der Debatte davor, einer „ einer wertfreien Erziehung und Bildung“ (ebd.) anheimzufallen, und wünscht sich einen offenen und engagierten Streit über den Deutschunterricht in Ost und West.

Cover der Zeitschrift "Praxis Deutsch" 18. Jahrgang, Nr. 105, 1991 Quelle

Ein paar Wochen später erschien dann ein Diskussionsbeitrag des Methodikers Bodo Friedrich, der als Leiter der Abteilung Muttersprachmethodik in der APW verantwortlich für den Lehrplan zeichnete, dem Hannegret Biesenbaum so große Wirkmächtigkeit zugeschrieben hatte. Er bezeichnete seinen kurzen Meinungsbeitrag als Versuch, über die „Schwierigkeit“ zu schreiben, die „unmittelbare Vergangenheit als Geschichte zu begreifen“ (Friedrich, 1991, S.4). Er vermisse die konkrete historische Kontextualisierung, und kritisiert damit Ansätze, die seiner Meinung nach alle Komplexitäten und Widersprüchlichkeiten mit den „gegenwärtig herrschenden Denkmustern zugedeckt“ (ebd.) hätten. Dabei verweist er auf die utopischen Bildungsziele des DDR-Bildungswesens ebenso wie auf die Strategien im Umgang mit dieser Art der Programmatik:

„In der DDR und mit Sicherheit auch in anderen Ländern mit gleicher politischer Struktur kam noch ein zusätzliches Moment hinzu, das aber von Menschen, die nie in einem zentralistisch organisierten Staat gelebt haben, wahrscheinlich schwer zu verstehen ist. Es ist die Divergenz zwischen verlautbarter Theorie und den mit dieser Verlautbarung durch die herrschende Partei verfolgten politischen Absichten, kommunikationstheoretisch gesprochen, die Divergenz zwischen Bedeutung und Sinn, zwischen Gesagtem und Gemeintem. Die offiziell immer wieder verkündeten Ziele (Aufbau einer Gesellschaft mit der gerechtesten und sozialsten aller erdenklichsten Ordnungen, Brechung des Bildungsprivilegs, hohe Bildung für alle Kinder des Volkes, Allseitigkeit der Bildung usw.) eröffneten pädagogischen Wissenschaftlern wie natürlich Lehrern immer wieder die Möglichkeit, sie wörtlich zu nehmen und mit ihnen gegen pragmatisch-ideologische Verkürzungen front zu machen und eigene Konzepte humaneren Unterrichts zu entwickeln.“ (Friedrich, 1991, S.5)

Der Impetus eines Bekenntnisses verstärkt sich, wenn Friedrich moniert, man könne als der große „Goggelmoggel auftreten und den Widersacher schon dadurch leicht ins Unrecht setzen, indem man ihm die Bedeutung seiner Wörter nimmt“ (ebd.). sei auch als allgemeine für den Menschheitsfortschritt denkbar – eine Lesart, die sich aber nicht mit den lexikalischen Quellen verträgt, die er als Nachweis anführt. Die problematische Selektivität, mit denen über Verflechtungen zwischen politisch-ideologischer Vereinnahmung und Fachlichkeit im Unterricht der DDR seit der Transformationszeit gesprochen wird – sie lässt sich an diesen Positionierungen besonders deutlich nachvollziehen.



In beiden ineinander übergehenden Debatten wird erkennbar, wie Erzähl- und Identifikationsmuster zum Thema Bildung und Schule in der DDR diskursiv entstehen können, wie tief sie von Beginn an in persönlichen Erfahrungswelten verwurzelt waren und was grundlegende Motive von Kritik, Wertschätzung, Rechtfertigung und Vorwurf darstellten. Denn die meisten Positionen bejahten – trotz ihrer Gegensätzlichkeit – eine umfassende Zuständigkeit von Lehrkräften und deren Unterricht für das Erlernen einer sprachlich konstituierten gesellschaftlichen Teilnahme.

Textauszüge „Das haben wir nicht gelernt" aus: Christa Wolf, Sämtliche Essays und Reden. Band 2: Wider den Schlaf der Vernunft (1981-1990) © dieser Ausgabe Suhrkamp Verlag GmbH, Berlin 2021.

Literatur
  • Baurmann, J. (1990): Gegen vorschnelle Besserwisserei. In: Praxis Deutsch 17, 104, S. 6.

  • Biesenbaum, H. (1990): „Aufrichtig und Parteilich“. Ansprüche und Widersprüche im Lehrplan Deutsche Sprache und Literatur der DDR. In: Praxis Deutsch 17, 102, S. 4–6.

  • Friedrich, B. (1991): Von der Schwierigkeit, die unmittelbare Vergangenheit als Geschichte zu begreifen. In: Praxis Deutsch 18, 105, S. 4–5.

  • Gruner, P. (Hrsg.) (1990): Angepaßt oder Mündig. Briefe an Christa Wolf im Herbst 1989. Berlin: Volk und Wissen.

  • Von Malotki, C. (2024): „Welches Ziel verfolgen wir mit unserer Diskussion?“ – Kontroversen über Fachlichkeit im Deutschunterricht der DDR. In: Wähler, J./ Reh, S./ Lorenz, M./ Scholz, J. (Hrsg.): Fachunterrichtsgeschichten. Studien zur Geschichte der Praxis des Fachunterrichts. Bad Heilbrunn: Klinkhardt, S. 296–316.

  • Wolf, C. (1989): Es tut weh zu wissen. In: Wochenpost 36, 47, S. 3.

  • Wolf, C. (2021): Das haben wir nicht gelernt. In: Hilzinger, S. (Hrsg.): Sämtliche Essays und Reden, Band 2: Wider den Schlaf der Vernunft (1981-1990). Frankfurt a.M.: Suhrkamp.